Titelblatt: Matthaeus Merian, Martin Zeiller: Topographia Archiepiscopatuvm Moguntinensis, Treuirensis, et Coloniensis, [Frankfurt a.M.], 1646. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0128-2-3757

Stadtansicht Saarburg: Matthaeus Merian, Martin Zeiller: Topographia Archiepiscopatuvm Moguntinensis, Treuirensis, et Coloniensis, [Frankfurt a.M.], 1646. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0128-2-3757

Stadtansicht Koblenz: Matthaeus Merian, Martin Zeiller: Topographia Archiepiscopatuvm Moguntinensis, Treuirensis, et Coloniensis, [Frankfurt a.M.], 1646. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0128-2-3757

Stadtansicht Trier: Matthaeus Merian, Martin Zeiller: Topographia Archiepiscopatuvm Moguntinensis, Treuirensis, et Coloniensis, [Frankfurt a.M.], 1646. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0128-2-3757

Vorrede: Matthaeus Merian, Martin Zeiller: Topographia Archiepiscopatuvm Moguntinensis, Treuirensis, et Coloniensis, [Frankfurt a.M.], 1646. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0128-2-3757

Romanische Antiquitäten: Matthaeus Merian, Martin Zeiller: Topographia Archiepiscopatuvm Moguntinensis, Treuirensis, et Coloniensis, [Frankfurt a.M.], 1646. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0128-2-3757

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Merian online. Die Topographien Matthaeus Merians in digitaler Ausführung

Die Topo­gra­phia Ger­ma­niae erfreut sich bis heu­te weit­rei­chen­der Beliebt­heit. Beson­ders Matthae­us Meri­ans Stadt­an­sich­ten sind im kul­tu­rel­len Gedächt­nis fest ver­an­kert. Meri­an gelang es wie kei­nem ande­ren Künst­ler sei­ner Zeit Stadt­an­sich­ten fan­ta­sie­voll und doch mit dem Anspruch auf Wirk­lich­keits­treue zu gestal­ten. Das erklär­te Ziel Meri­ans war es, den his­to­ri­schen Zustand der Städ­te ange­sichts der fort­wäh­ren­den Ver­wüs­tun­gen durch den Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg fest­zu­hal­ten. Die­se Bestre­bung traf den Zeit­geist der Bevöl­ke­rung, wel­che sich nach den Ansich­ten der unzer­stör­ten Reichs­städ­te sehn­te. Aus sel­bi­gem Grund erfuh­ren die Kup­fer­sti­che mit dem Ende des Zwei­ten Welt­kriegs ein erneu­tes Interesse.
Die Topo­gra­phie stellt nicht nur für die his­to­ri­sche, son­dern auch für die kultur‑, sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­che For­schung eine ein­zig­ar­ti­ge Quel­le dar. Beson­ders für die Wis­sens­ge­schich­te erge­ben sich auf­grund der brei­ten Quel­len­ba­sis der Topo­gra­phie neue For­schungs­mög­lich­kei­ten hin­sicht­lich des Bewusst­seins für Geschich­te, des ver­füg­ba­ren Wis­sens und des Quel­len­ver­ständ­nis­ses in der Frü­hen Neuzeit.
Ziel der Pro­jek­tes Meri­an online ist es, die Topo­gra­phien Matthae­us Meri­ans und Mar­tin Zeil­lers, die der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Trier als voll­stän­di­ge Samm­lung von der Hein­rich und Anny Nol­te Stif­tung als Dau­er­leih­ga­be anver­traut wur­den, zu erschlie­ßen und der wis­sen­schaft­li­chen For­schung und Leh­re digi­tal zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die Tex­te sol­len hoch­wer­tig gescannt und mit­tels opti­scher Tex­ter­ken­nung digi­ta­li­siert wer­den, damit ein­zel­ne Orte, Per­so­nen und Ereig­nis­se kom­for­ta­bel recher­chiert wer­den kön­nen. Benutzer:innen sol­len den Text nicht nur anhand einer Voll­text­su­che, son­dern auch mit Hil­fe von GND-Schlag­wör­tern durch­su­chen kön­nen. Beson­de­re Schrei­bun­gen im Text kön­nen durch die­se Stan­dar­di­sie­rung leich­ter gefun­den wer­den. Zudem wird es mög­lich sein, Orts­ein­trä­ge nach heu­ti­gen Raum­in­for­ma­tio­nen zu ord­nen, sodass für Benutzer:innen kein genau­es his­to­ri­sches Vor­wis­sen hin­sicht­lich der Reichs­kreis­zu­ge­hö­rig­kei­ten im 17. Jahr­hun­dert erfor­der­lich ist. Die ver­zeich­ne­ten Orte sol­len über eine Kar­te visu­ell zugäng­lich gemacht wer­den. Hier­zu soll auch das his­to­ri­sche Kar­ten­ma­te­ri­al der Topo­gra­phie ein­ge­bun­den wer­den. Neben dem Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekt wird der­zeit – unter­stützt von der Hein­rich und Anny Nol­te Stif­tung – eine digi­ta­le Aus­stel­lung zum Topo­gra­phie­band der Erz­bis­tü­mer Mainz, Trier und Köln für die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit erar­bei­tet. Die­se Aus­stel­lung soll im Lau­fe des Jah­res 2021 vor­ge­stellt werden.

Status:
laufend

Leitung:
  • Jörg Röpke
  • Dr. Maximilian Lässig

Projektbeteiligte:
Anna Rudi

In Kooperation mit:
  • Prof. Dr. Damien Tricoire, Professor Neuere Geschichte / Frühe Neuzeit Universität Trier

Fach:
  • Universitätsbibliothek Trier

Kontakt:
roepke@uni-trier.de